Wettbewerb – Bild des Monats


Bild des Monats September

Foto von Uwe Zander "Große Säuberungsaktion"
Große Säuberungsaktion

Sieger im September wurde Uwe Zander.

Sein Foto eine "großen" Säuberungsaktion für eine alte Kamera hatte die meisten Bewertungspunkte sowohl insgesamt als auch in der Kategorie "Bildaussage/Bildidee". Uwes Miniaturwelten sind im Verein schon berühmt. Sie haben diesen Wettbewerb schon oft gewonnen und so braucht man hier nicht mehr viele Worte zu verlieren.

Ein Beispiel dafür, dass sich überlegtes und sorgfältiges Arbeiten auszahlt.

Foto von Stefan Buder "Stahlseilfigur"
Stahlseilfigur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den zweiten Platz über alle Kategorien erlangte Stefan Buder mit seinem Ausschnitt einer Stahlseilfigur (ein Kunstwerk welches am Potsdamer Platz zu finden ist). Interessant ist hier, wie die regelmäßigen Strukturen der verwendeten Stahlseile durch dir gröbere Struktur der Wicklungen überlagert wird. Durch die seitliche Lichtführung kommt dieses Wechselspiel sehr gut zur Geltung.

Foto von Stefan Buder "Himmelwärts"
Himmelwärts

In der Kategorie "Technische Umsetzung" stach ein Bild von

Stefan Buder heraus.

Hier ist die Fassade eines modernen Einkaufscenters (Malmö) gegen den Himmel abgebildet. Beides bildet einen reizvollen Gegensatz sowohl farblich (orange und blau) und in der Struktur (kleine Wolken und Glas-Stahl-Fassade). Diese Gegensätze und auch die geschwungene Fassadenbegrenzung mit der ausgewogenen Raumaufteilung zwischen den beiden Objekten gibt dem Bild eine angenehme Ausstrahlung. Unabhängig von der Betrachtungsrichtung wirkt das Bild harmonisch.

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Bild des Monats Juli

Foto von Jacqueline Hirscher "Abendrot über den Dolomiten"
Abendrot über den Dolomiten

Zur ersten Session Bild des Monats in der neuen Location fanden sich bemerkenswwert viele Fotoeck'ler ein. Viele wollten auch die neue Örtlichkeit besichtigen und bei schönem Wetter die Terrasse nutzen. Aufgelegt wurden hauptsächlich Landschaftsbilder und Tierfotos von groß bis ganz klein.

 

Siegerin in der Kategorie "Technische Umsetzung" (und auch mit insgesamt den meisten Bewertungen) wurde Jacqueline Hirscher. Ihr Foto eines Abendrots über den Dolomiten beeindruckte hauptsächlich durch technische Qualität, Farbigkeit, Schärfe. Trotz nur sparsamer Bearbeitung bekam es eine fast plastische Tiefe. 

Foto von Stefan Buder "Alte Seebrücke"
Alte Seebrücke

 

 

 

 

 

In der Kategorie Bildgestaltung erhielt Stefan Buder die meisten Bewertungen. Die von ihm aufgenommenen Reste eines Bootssteges an der Ostsee strahlen durch die nebelige Umgebung eine melancholische Stimmung aus. Meer und Horizont scheinen keine Grenze zu haben. Die Aufteilung bietet dem Auge des Betrachters einen harmonischen Eindruck. Und es gibt viele Details zu entdecken.

Foto von Martin Meschenmoser "Fjord"
Fjord

 

 

 

 

Martin Meschenmoser bekam die meisten Bewertungen in der Kategorie Bildaussage/Bildidee. Seine Ansicht eines Fjords strahlt eine dunkle, fast schon mystische Stimmung aus. Das Eingezwängtsein des Wassers zwischen die Felsen wird sehr gut erfasst. Bemerkenswert auch die Durchzeichnung der dunklen (Felsen) als auch der hellen (HImmel) Partien des Bildes.

 

Glückwunsch allen Gewinnern.

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Bild des Monats Mai: Die Farbe Rot

Foto von Michael Schröder: Rote Röhre
Rote Röhre

Nach zwei Monaten wieder Bild des Monats, diesmal mit Themenvorgabe "Die Farbe Rot". Wieder wurden verschiedenartigste Fotos ausgelegt. Ab diesmal wollen wir die Sieger jeweils in den Kategorien (Bildidee/Bildaussage, Technische Umsetzung, Bildgestaltung) einzeln bestimmen. Bei Bewertungsgleichheit in der Kategorie entscheidet die Mehrzahl der Bewertungen in den übrigen Kategorien.

 

 

 

 

 


Sieger in der Kategorie Bildidee wurde ein Foto von Michael Schröder. Er hat aus verschiedenfarbigen Strohhalmen ein Stillleben gebaut. Dieses setzt er  mit Licht gekonnt in Szene. Die Farbe Rot wird hierbei durch einen einzelnen Halm im Gegensatz zu lauter schwarzen Halmen repräsentiert. Die Umsetzung des Themas fanden viele sehr originell.

 

Foto von Michael Schröder: Fallendes Ei
Fallendes Ei

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Kategorie Technische Umsetzung erreichten zwei Bilder gleiche Bewertungen, auch beim "Beifang". Michael Schröder ließ ein rotes Ei in ein Aquarium fallen und fotografierte die Blasenbildung. Das Foto besticht durch Schärfe und Brillianz. Das Bild wirkt fast plastisch. Auch die Dynamik des Vorganges kommt sehr gut zum Ausdruck. Das Ei befindet sich gewollt nicht im goldenen Schnitt; es scheint aus dem Bild herauszufallen.

 

Foto von Gunter Blume: Der Ausbruch
Der Ausbruch

 

 

 

Auch das zweite Siegerbild der Kategorie Technische Umsetzung zeigt einen dynamischen Vorgang.

Gunter Blume zeigt einen Vulkanausbruch aus nächster Nähe (Stromboli). Die Farbe Rot steht hier in krassem Gegensatz zum Schwarz der ausgeworfenen Asche und dem Blau des Meeres im Hintergrund. Das Rot wirkt deswegen (blaue Stunde) besonders leuchtend. Die Dynamik zeigt sich auch in den gezackten Leuchtspuren (Belichtungszeit 2s ohne Stativ). Hierdurch kann der Betrachter die Erschütterungen des Ausbruchs assoziieren.

Foto von Peter Danielzick: Der Anschluss
Der Anschluss

 

 

 

 

In der Kategorie Bildgestaltung war Peter Danielzick am erfolgreichsten. Sein Bild einer Wand mit nur wenigen Strukturen kann auch als Minimalismus gelten. Die Wand enthält nur zwei Strukturen: einen Stoß und das Schild eines Wasseranschlusses. Beide Strukturelemente sind ausgewogen angeordnet. Das Schild ist in der Farbe rot. Die Wand selbst ist von zurückhaltendem Grau, sodass das rote Element gut zur Geltung gelangt.

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Bild des Monats März: freies Thema

Foto von Martin Meschenmoser: StrandPauli
StrandPauli

Für dieses Jahr haben wir uns veränderte Regeln für den Bild-Des-Monats-Wettbewerb gegeben. Es soll nur noch jeden zweiten Monat stattfinden, um mehr Zeit für die Arbeit am Jahresthema zu haben. Und zum Zweiten werden häufiger Themen vorgegeben werden.
Also nach dem BdM-freien Februar jetzt im März wieder einen solchen Wettbewerb, diesmal ohne vorgegebenes Thema.

 

 

 

 

 

 


Sieger der vorgelegten Arbeiten - die wieder von erstaunlicher Vielfalt geprägt waren - war Martin Meschenmoser mit einem Foto einer städtischen Ansicht. Links direkt an der gepflasterten Straße ein Haus mit einem einfachen, undurchsichtigen Bretterzaun daneben, hinter dem ein Strohdach hervorlugt. Rechts eine Schrott-Autokarosserie. Das ganze Ambiente strahlt einen morbiden Charme aus, der offenbar gewollt ist. Die Bearbeitung des Fotos mit hochgezogenen Kontrasten und starker Körnung/Rauschen unterstreicht den Charakter des Ortes.

Foto von Peter Danielzick: Summter See im Februar
Summter See im Februar

 

 

 

Auf dem zeweiten Platz ein Bild von Peter Danielzick. Ein zugefrorener See liegt im Nebel. Auf dem Eis liegt ein Baumstamm. Im Hintergrund verschwimmt das bewaldete Ufer im Nebel. Motiv und Gestaltung passen gut in das aktuelle Jahresthema "Minimalismus". Der Baumstamm liegt genau im goldenen Schnitt, die Uferlinie teilt das Bild ebenfalls in diesem Verhältnis. Auch unterstützt durch die Bearbeitung in schwarz-weiss strahlt die Aufnahme eine melancholische Ruhe aus.

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Bild des Monats Januar: Minimalismus

 
Die Veranstaltung Bild des Monats im Januar bildete den Auftakt zu unserem Jahresprojekt für 2017: Thema Minimalismus
Alle waren angehalten, bis zu zwei Fotos vorzulegen, die ihrer Meinung nach minimalistisch fotografiert waren.

Bei der Diskussion zeigte sich, dass die Kriterien für Minimalismus nicht allen ganz klar sind. Daher kamen Unterschiede in der Interpretation und Bewertung der vorgelegten Arbeiten zustande. Hier müssen wir uns für das Gelingen des Jahresthemas noch einheitliche Kriterien erarbeiten. Zeit haben wir ja genug dafür.

Foto von Jean Möller: Winterfeld
Winterfeld

Die meisten Bewertungen des Abends erhielt ein Foto von Jean Möller. Ein Anhänger steht auf einem verschneiten Feld. Neben den Stoppeln im Vordergrund und einer Baumreihe im Hintergrund ist er das einzige Objekt im Bild. Erörtert wurde auch über mögliche Verbesserungen des Fotos. Einerseits würde ein Beschnitt des Vordergrundes das Bild noch minimalistischer und auch wirkungsvoller machen. Andererseits würde so der Anhänger höheres Gewicht erhalten und damit zu einem strukturierten Objekt im Bild, was dem Gedanken des Minimalismus auch nicht entspricht.

 

Foto von Veronika Priwitzer: Fenster
Fenster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den zweiten Platz errang Veronika Priwitzer mit einem Foto aus einer alten Wendeltreppe mit einem einzelnen Fenster. Das Bild hat im Wesentlichen nur zwei unterschiedliche Strukturen: das rechteckige Fenster und die geschwungene Linie der Treppe. Ein reizvoller Kontrast, auch wenn das manchen Puristen zu wenig minimalistisch war.

 

Das minimalistischste Foto unter den bewerteten legte Stefan Buder vor: Eine einzelne Buhne am Meer. Die im Allgemeinen unruhige Struktur des Meeres hat er durch Langzeitbelichtung beruhigt. Und so besteht das Bild nur aus zwei grauen Flächen und der Buhne, eine fast meditative Stimmung.
Rick Eisenmenger zeigte eine Bilderserie dreier Rauchfotos und erhielt dafür gleichviele Bewertungen wie Stefan. Allerdings sind die dargestellten Rauchstrukturen sehr difizil und strukturiert, sodass die einzelnen Fotos von den meisten Betrachtern nicht als minimalistisch angesehen wurden.

Ergebnis des Abends:

Einige Aspekte zum Thema Minimalismus haben wir herausgearbeitet:

  • Nur wenige separate Objekte und Strukturen darstellen. Das gilt auch für den Hintergrund.
  • Die Objekte sollen nur geringe Komplexität (z.B. Farben, Formen) aufweisen.
  • Wenn komplexe Objekte gezeigt werden, dann sollten diese ganz klein abgebildet werden, damit deren Struktur für einen Betrachter uninteressant wird.
  • Es wird eine Herausforderung, zu erreichen, dass minimalistische Fotos nicht langweilig werden.

Für den Anfang des Jahresthemas war das doch schon 'ne ganze Menge.

 

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Bild des Monats November

Foto von Jean Möller: "Frostige Schrauben"
Frostige Schrauben

Im November wieder ein Wettbewerb ohne vorgegebenes Thema. 

 

 

Gewinner wurde Jean Möller mit einem eigentlich unspektakulären Motiv: Alte Schrauben, die vom Frost "gezeichnet" sind. Hier stimmen die Linienführung, der Schärfeverlauf und auch die Farbigkeit passt mit einem leichten Blaustich zur Frostigkeit des Motivs. Damit entsteht noch dazu ein reizvoller Gegensatz zum warmen Rostton der abgebildeten Schrauben. Das Ergebnis waren die höchsten Bewertungen in allen drei Kategorien.

 

 

 

 

Den zweiten Platz errang Martin Meschenmoser mit einem experimentellen Bild einer Industrieanlage. Die Farbigkeit ist in der Bearbeitung extrem verfälscht worden. Das ganze wurde bei der Ausgabe durch den heimischen Drucker nochmals verändert, sodass ein unwirkliches Bild entstand. In diesem sind aber die Details der abgebildeten Anlage gut erkennbar. Auch diese Darstellung fand viele gute Bewertungen.

Gratulation allen Gewinnern!

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Bild des Monats Oktober

Foto von Marc Herrmann "Ewiger Winter"
Ewiger Winter

Der Oktober-Wettbewerb zum Bild des Monats stand unter dem Motto "Spiegelungen". Auch hier war wieder verblüffend, wie vielfältig die vorgelegten Arbeiten waren.

 

 

 

 

 

Die meisten Stimmen erhielt Marc Herrmann für sein Bild "Ewiger Winter". Eine Winterlandschaft spiegelt sich in einem nach innen geöffneten Fenster, welches vermutlich zu einem alten Haus gehört. Der Fensterrahmen hat schon viele Winter gesehen. Er spiegelt daher nicht nur die Winterlandschaft mit ihrer stillen Atmosphäre, sondern auch die ruhende Zeit, die bereits (fseit der letzten Renovierung) vergangen ist. Die Bildaufteilung mit der klaren Linienführung entspricht dem ästhetischem Empfinden.

Foto von Klaus "New Yorker Ansicht":
New Yorker Ansicht

 

 

Bei dem zweitplatzierten Foto von Klaus Cassube sticht vor allem die Bildidee ins Auge.

Ein New Yorker Wohnhaus mit den charakteristischen Feuertreppen an der Außenwand spiegelt sich in einem Motorradspiegel. Hier ist der Gegensatz von ovaler Spiegelfläche und dem geraden Linienverlauf der Treppen besonders reizvoll. Das Motorrad ist nur im Anschnitt zu sehen. Doch dies ist gerade genug, um den Kontext zu erkennen. Auch der farbliche Gegensatz der roten Steinwand im Spiegelbild und der grauen Umgebung ist interessant.

 

Auf dem dritten Platz landeten zwei Fotos aus dem Miniaturen-Studio Uwe Zander. Sowohl der "Eisberg" im Sommerurlaub als auch die "Kerzenspiegelung"  bekamen identische Bewertung.  Die Bildideen sind originell, die technische Ausführung und der Bildaufbau entsprechen hohen Standards.

 

Glückwunsch allen Gewinnnern!

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Bild des Monats September

Foto einer alten Kraftwerkshalle von Peter Danielzick
Kraftwerkshalle

Der Septemberwettbewerb Bild des Monats findet diesmal außerplanmäßig schon im August statt, da der Standardtermin schon anderweitig verplant ist.

 

Die ausgeglichendste Bewertung erhielt diesmal Peter Danielzick für sein Foto einer alten Kraftwerkshalle. Die hohen Bewertungen belohnten Bildidee, Bildaufbau und technische Umsetzung gleichermaßen. Es ist ihm gelungen, das in dieser dunklen Umgebung unvermeidliche Sensor-Rauschen geschickt zur Erzeugung des passenden Stimmung zu benutzen. Es wirkt fast wie die Körung eines hochempfindlichen Analogfilms. Die monochrome Darstellung unterstützt dies.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beste Bewertung in der Kategorie Bildaufbau erlangte das Bild einer Isländischen Eislandschaft von Jacqueline Hirscher. Hier sticht die zum Motiv passende Farbstimmung, sowie der Aufbau von dominierendem Vordergrund, zurückhaltendem Mittelgrund und schemenhaften Hintergrund hervor. Es gab dazu eine Diskussion, ob der Hintergrund stört oder den Bildaufbau unterstützt. Jeder Betrachter mag sich dazu sein eigenes Urteil bilden.

 

 

 

 

 

In der Kategorie technische Umsetzung konnte

Marc Herrmann die meisten Bewertungen sammeln. Seine Ansicht der italienischen Stadt Chioggia besticht durch einen klassischen Bildaufbau, die hohe durchgehende Schärfe sowie  gut sichtbare Details in allen Bildkteilen. Auch hier gewinnt das Foto durch die Bearbeitung in monochrom einen gewissen Touch Besonderheit.

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Bild des Monats Juli

Foto von Martina Clemens "Mann an Haltestelle"
Mann an Haltestelle

Die Veranstaltung zum Bild des Monats im Juli stand unter der Überschrift: Studien zum aktuellen Langzeitthema. Aus einigen Workshops zum Jahresthema "Mensch im Fokus" haben die Teilnehmer ihre jeweils besten Ergebnisse vorgelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den meisten Zuspruch erhielt Martina Clemens mit Ihrem stimmungsvollen Bild "Mann an Haltestelle". Mit etwas Phantasie kann sich jeder Betrachter zu dem Bild die passende Geschichte ausdenken.

Foto von Jean Möller "Frauengespräch wird gestört"
Frauengespräch wird gestört

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den zweiten Platz errang Jean Möller.

Mit seinem Bild "Frauengespräch wird gestört" zeigte er eine Alltagsszene, die vermutlich so oder ähnlich jeder schon erlebt hat. Die Reaktion der gestörten Frau ist deutlich erfasst. Das Format des Fotos und die Unschärfevignette passen gut zum Motiv.

Foto von Marc Herrmann "Frau mit Lippen-Piercing"
Frau mit Lippen-Piercing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dritter im Bunde ist Marc Herrmann.

Sein Foto "Frau mit Lippen-Piercing" drückt weniger die Emotionen in einer Beziehung zwischen Menschen oder zu Dingen aus. Sein Thema ist vielmehr das Portrait. Eine gekonnte technische Umsetzung mit klarer Linienführung haben zur guten Bewertung geführt. 

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Bild des Monats Juni

Foto von Jacqueline Hirscher: Mädchen in Mehl
Mädchen in Mehl

Wieder wurde diesmal ein arrangiertes Foto mit den meisten Punkten bewertet. Jacqueline Hirscher baute eine aufwändiges Arrangement im "Studio" Wald auf. Dazu gehörten zwei Models, zwei Assistenten, eine Studioblitzanlage mit Akku und ein paar Kilo Mehl. Letztere wurden von den Assistenten über die Models geschüttet und das ganze mit Blitz fotografiert.

 

Das Ergebnis waren etliche charaktervolle Bilder, von denen eines bei uns im Juni den Sieger stellte. (das Mehl wurde danach natürlich wieder eingesammelt)

Foto von Jean Möller: über Berlins Dächern
Über Berlins Dächern

 

 

 

 

 

 

Den zweiten Preis erhielt Jean Möller für ein Bild vom Dach eines verlassenen Industriebaus über die Dächer von Berlin. Der Gegensatz von natürlicher Lichtstimmung am Morgen und den künstlichen Grafittifarben ist sehr reizvoll. Eine Prise Witz erhält das Foto durch die Integration der leeren Bierflasche in die Skyline der Stadt.

 

Auf den dritten Platz gelangen zwei Fotos: einmal ein Wasserfall von Rick Eisenmenger. Das Fließen des Wassers und das Eingebettetsein in die Natur wurden durch die Wahl der richtigen Belichtungszeit in Ihrer Natürlichkeit dargestellt. Das Farbspiel unterstützt die Aussage.

Zum anderen ein Foto des alten Getriebes einer Windmühle. Der Fotograf Gunter Blume hat versucht, durch eine bewusste Wahl des Ausschnittes und eine Bleach-Bypass-Bearbeitung den Charakter der alten Technik zu unterstreichen.

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Bild des Monats Mai

Foto von Uwe Zander: Abstrakte Malerei
Abstrakte Malerei

Wiedermal ein themenfreier Wettbewerb. Entsprechend vielfältig war auch das Angebot: Natur, Landschaft, Stadt- und Studioaufnahmen lagen vor.

 

 

Sieger wurde wie letzten Monat auch Uwe Zander mit einer aufwändig erstellten Studioaufnahme. Auch nach vielen ähnlichen Aufnahmen werden uns diese nicht langweilig, denn Uwe ist beim Erfinden von Motiven sehr kreativ und schöpft aus einem reichhaltigen Fundus von Gestaltungsobjekten. Diesmal mit nur einer Miniaturfigur, dafür aber mit aufwändigem Kontext: Spiegelboden, Lochfolie, Glaskugel und mehrere Blitzlichter wurden arrangiert. Das Ergebnis ist technisch perfekt erarbeitet und hat alle überzeugt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto von Gunter Blume: Krokusse im Frühling
Frühling

 

 

 

 

 

 

 

 

Platz zwei wurde diesmal an Gunter Blume vergeben für ein Frühlingsbild.

Einem an sich unspektakulären Motiv (blühende Krokusse) hat der Fotograf durch die Bearbeitung eine passende frühlingshafte Ausstrahlung verliehen. Eine pastellene Farbigkeit und die weiche helle Grundstimmung unterstreichen die Bildidee.

 

 

Fotoserie von Jeanette Dobrindt: drei Fotos Wüstenimpressionen
Wüstenimpressionen

 

 

 

 

Auf dem dritten Platz Jeanette Dobrindt mit eine Serie von Wüstenbildern in Schwarz-weiss.

 

Das interessante Licht-Schatten-Spiel fesselt das Auge des Betrachters. Die Bearbeitung erzeugt eine Weichheit des Kontrastes und verhindert so, dass die Wirkung der Bilder ins grafische abgleitet. So wird die Bildidee durch die deutlichen Detailstrukturen unterstützt. 

 

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Bild des Monats April

Foto von Uwe Zander: Schuhbesteigung
Schuhbesteigung

Für den heutigen Wettbewerb wurde wieder ein Thema vorgegeben: Schuhe. Klingt sehr einfach, aber es zeigte sich, dass das Thema doch sehr vielfältig interpretierbar ist.

 

 

 

Unangefochtener Sieger war diesmal Uwe Zander. Dass sein Foto einer Schuhbesteigung in der Gulliver-Welt eine Spitzenleistung ist, darüber herrschte völlige Einstimmigkeit. Sowohl Bildidee, Komposition als auch technische Ausführung sind top.

Das Foto ist Ergebnis eines langen Studiotages. Ca. 120 Fotos waren nötig, bis das vorliegende Ergebnis entstand. Gratulation!

Foto von Marc Herrmann: Gefahr am Zebrastreifen
Gefahr am Zebrastreifen

 

 

 

 

 

 

 

Den zweiten Platz errang Marc Herrmann mit einer Installation im Straßenverkehr. Die leeren Schuhe deuten auf die Gefahr im Straßenverkehr hin, sogar am Zebrastreifen. Auch hier waren mehrere Versuche bis zum Endergebnis notwendig. Die Idee ist kompositionell sehr gut umgesetzt. Eine etwas düstere Ausarbeitung und der Ausdruck auf Hahnemühlepapier schuf die richtige Stimmung.

Foto von Jean Möller: Musikalische Schuhe
Musikalische Schuhe

 

 

 

 

 

 

 

Jeans "Musikalische Schuhe" erzielten die drittbeste Bewertung. Die Installation ist vergleichsweise einfach und doch gekonnt. Die Farbstimmung unterstreicht die Stimmung. Der Schärfepunkt ist sehr gut nicht auf die Schuhspitzen, sondern auf die Bänder gelegt. Leider kommt dies bei der schlechten Reproduktion des Fotos hier auf der Website (Handy-Foto) nicht gut herüber.

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