Bild des Monats Mai: Die Farbe Rot

Foto von Michael Schröder: Rote Röhre
Rote Röhre

Nach zwei Monaten wieder Bild des Monats, diesmal mit Themenvorgabe "Die Farbe Rot". Wieder wurden verschiedenartigste Fotos ausgelegt. Ab diesmal wollen wir die Sieger jeweils in den Kategorien (Bildidee/Bildaussage, Technische Umsetzung, Bildgestaltung) einzeln bestimmen. Bei Bewertungsgleichheit in der Kategorie entscheidet die Mehrzahl der Bewertungen in den übrigen Kategorien.

 

 

 

 

 


Sieger in der Kategorie Bildidee wurde ein Foto von Michael Schröder. Er hat aus verschiedenfarbigen Strohhalmen ein Stillleben gebaut. Dieses setzt er  mit Licht gekonnt in Szene. Die Farbe Rot wird hierbei durch einen einzelnen Halm im Gegensatz zu lauter schwarzen Halmen repräsentiert. Die Umsetzung des Themas fanden viele sehr originell.

 

Foto von Michael Schröder: Fallendes Ei
Fallendes Ei

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Kategorie Technische Umsetzung erreichten zwei Bilder gleiche Bewertungen, auch beim "Beifang". Michael Schröder ließ ein rotes Ei in ein Aquarium fallen und fotografierte die Blasenbildung. Das Foto besticht durch Schärfe und Brillianz. Das Bild wirkt fast plastisch. Auch die Dynamik des Vorganges kommt sehr gut zum Ausdruck. Das Ei befindet sich gewollt nicht im goldenen Schnitt; es scheint aus dem Bild herauszufallen.

 

Foto von Gunter Blume: Der Ausbruch
Der Ausbruch

 

 

 

Auch das zweite Siegerbild der Kategorie Technische Umsetzung zeigt einen dynamischen Vorgang.

Gunter Blume zeigt einen Vulkanausbruch aus nächster Nähe (Stromboli). Die Farbe Rot steht hier in krassem Gegensatz zum Schwarz der ausgeworfenen Asche und dem Blau des Meeres im Hintergrund. Das Rot wirkt deswegen (blaue Stunde) besonders leuchtend. Die Dynamik zeigt sich auch in den gezackten Leuchtspuren (Belichtungszeit 2s ohne Stativ). Hierdurch kann der Betrachter die Erschütterungen des Ausbruchs assoziieren.

Foto von Peter Danielzick: Der Anschluss
Der Anschluss

 

 

 

 

In der Kategorie Bildgestaltung war Peter Danielzick am erfolgreichsten. Sein Bild einer Wand mit nur wenigen Strukturen kann auch als Minimalismus gelten. Die Wand enthält nur zwei Strukturen: einen Stoß und das Schild eines Wasseranschlusses. Beide Strukturelemente sind ausgewogen angeordnet. Das Schild ist in der Farbe rot. Die Wand selbst ist von zurückhaltendem Grau, sodass das rote Element gut zur Geltung gelangt.

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