Bild des Monats Mai

Foto von Martin Meschenmoser: Historischer Schließmechanismus
Historischer Schließmechanismus

Es waren wieder über 30 Fotos in der Auswahl und dies führte dazu, dass Auswahl und anschließende Besprechung aller Fotos über zwei Stunden dauerte. Zu dieser Tageszeit für viele von uns eine konditionelle Höchstleistung. Wir sollten hier eine Änderung des Modus für Bild-des-Monats prüfen, damit der Abend noch Zeit für weitere Aktivitäten lässt.


Sieger im Monat Mai ist Martin Meschenmoser mit einem Foto des Schließmechanismus einer historischen Truhe. Die Aufnahme stammt aus einem Museum. Der Fotograf musste im Wesentlichen mit dem vorhandenen Licht auskommen. Zur Aufhellung setzte er sparsam den Kamerablitz ein. Es ist ihm gelungen eine attraktive Aufnahme des Motivs zu erzeugen, welche die meisten von uns begeisterte. Die Ausarbeitung  unterstreicht gut den Charakter des Motivs.


Anmerkung:

Alle hier gezeigten Bilder sind nicht die Originaldateien, sondern nur einfache Kopien. Bitte daher die nicht perfekte technische Qualität nachsehen.

Auf dem zweiten Platz standen diesmal insgesamt vier Aufnahmen gleichauf: zwei von Jean Möller (Nebellandschaft im Sonnenuntergang und das farblich sehr stimmige Portrait einer Afrikanerin. Jeanette Dobrindt zeigte das Portrait eines betenden Juden. Ein weiteres "Portrait" steuerte Uwe Zander bei. Die Makroaufnahme einer Libelle zeugt vor allem von technischer Perfektion und Geduld beim Warten auf den richtigen Moment.

Die Diskussionsthemen anlässlich der Bildbesprechungen waren wieder vielfältig. Oft wurden die Bilder auf die Auswahl des günstigsten Ausschnitts geprüft. Mit der falschen Beschnitt kann ein Bild entscheidend gewinnen oder auch verlieren. Weiterhin lernten wir, dass bei Aufnahmen mit starken Sonne-Schatten-Gegensätzen der Weißabgleich sehr schwierig zu wählen ist. Schattenpartien wirken im Gegensatz zu sonnigen Bereichen meist blaustichig, sodass die beiden Bereiche eigentlich unterschiedliche Weißabgleiche benötigten. Dies bedeutet inklusive der anschließenden Montage der beiden Teile hohen Bearbeitungsaufwand, der vielleicht nicht immer lohnend ist. Die einfachste Methode wäre allerdings eine Bearbeitung in schwarz-weiß.

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